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26 September 2012

Ich will auch gekündigt bekommen....



Ich will auch gekündigt bekommen....

…wenn mir so was widerfährt, dann will ich auch meine Wohnung gekündigt bekommen!
Die Protagonistin des Buches „Schattenspringer“ von Penny McLean sucht eigentlich nur eine Wohnung – und findet einen Schlüssel für ein neues Leben.


Genauso wie viele Wohnungen in höheren Stockwerken liegen und häufig mehrere Stufen zum Eingang überwunden werden müssen, genauso beschreibt McLean in insgesamt 13 Stufen den Weg zum Ziel.
Dabei nutzt die Autorin die Figur des Namenlosen, der die Wohnungssuchende auf einen unbekannten Weg zum Ich, zu einem anderen Ich, sanft aber bestimmend begleitet. Gerne habe ich die Hauptfigur des Buches auf ihrem Weg begleitet.

Gleich zu Beginn wird der Leser, der sich auf die Suche und den Weg einlässt, dazu eingeladen, sich die Frage „Was würde ich anders machen, wenn ich mein Leben noch einmal beginnen könnte?“ selbst zu stellen. Nur ein paar Textstellen weiter lauert die nächste Frage, die einen stundenlang beschäftigen kann, nämlich „Wie viele Dinge auf Ihrer Liste, die Sie anders machen würden, sind durch Gewohnheit entstanden?“


Immer tiefer gehen dabei die Fragen des Namenlosen, immer weiser sind seine Erkenntnisse, die er mitteilt. So etwa „Wenn Sie nicht lernen zu vertrauen, werden Sie selbst auch niemals vertrauenswürdig sein.“ Doch kaum glaubt man sich als Leser auf der sicheren Seite, stellt der Namenlose eine neue Aufgabe, die es auf dem Weg zum neuen Leben zu lösen gilt. Auf diesem Weg begegnet die Protagonistin dann einem neuen Lebensbegleiter, dem eigenen Narren. Mit dessen Hilfe gelingt es ihr, über den eigenen Schatten zu springen und zu erkennen, was im Leben wirklich wichtig ist.

Doch möchte ich nicht alles vorneweg nehmen. Denn dieses Buch selber zu lesen, mit diesem Buch zu leben, das eröffnet viele neue Sichtweisen, Fragen aber auch Erkenntnisse.
Peggy McLean ist es gelungen, den Leser mit dem „Schattenspringer“ auf einen Jakobsweg der Seele zu entführen. Unterhaltsam und lehrreich zugleich.
Der Verlag dotbooks hat mit diesem 147 Seiten starken ebook ein sehr empfehlenswertes Buch in sein Programm aufgenommen. Einfach mal nachsehen bei www.dotbooks.de

Viel Spaß beim Lesen und Schattenspringen
Eure
Susanne

08 März 2012

°°°Montagsmenschen°°°

Wieder einmal durfte ich bei Blogg Dein Buch eine Buchrezension vornehmen.
Dieses Mal bekam ich das Buch "Montagsmenschen" von Milena Moser aus dem Verlag Nagel & Kimche.



Um es gleich vorweg zu nehmen: das Buch ist so flott und flüssig geschrieben, dass ich es in zwei Tagen gelesen hatte (und dabei ganz vergaß, dass es noch Wäsche zu bügeln, ausgeliehene CDs zurückzugeben und den Wocheneinkauf zu erledigen gilt).
Auf 395 Seiten bietet Milena Moser einen Einblick in das Leben von Marie, Poppy und Ted. Allesamt sind durch einen Montagskurs "Yoga" miteinander verbunden. Zu Beginn treffen sie sich immer montags zum Yoga mit ihrer strengen und asketisch lebenden Lehrerin Nevada. Sie kennen sich nicht untereinander und führen ein mehr oder weniger zufriedenes Leben unabhängig voneinander. Dies ändert sich im Lauf der Geschichte: die Fäden, die die Einzelnen miteinander verbinden werden immer dichter und fester verwebt. Auf schon beinahe voyeristische Art und Weise schildert Milena Moser das Leben der Protagonisten...bis ins kleinste Detail...bis zu den verwirrenden Gedankenspielen der Einzelnen. Höhepunkte und Tiefschläge, verliebte Momente und Selbstzweifel, Irrtümer und Zufälle...nichts bleibt unentdeckt.
Mit einer herrlichen Sprache, die nur ganz wenige schweizerdeutsche Einflüsse preisgibt, wie etwa Znünitasche (Frühstückstasche), wird so ganz nebenbei auch noch eine Einführung in Yoga geboten.

Nur ab und zu ziehen sich einige Beschreibungen in die Länge, oder werden Handlungen eingewoben, die es eigentlich nicht gebraucht hätte. Schade aber dem Lesegenuss in keinster Weise!

Wer wieder mal ein Buch mit Tiefgang, Humor, Witz und Spannung lesen möchte, der ist mit "Montagsmenschen" gut beraten. Das Buch kann hier bestellt werden.

Die Autorin:
Milena Moser, 1963 in Zürich geboren, arbeitete nach einer Buchhändlerlehre für das Schweizer Radio DRS und für Zeitungen, bevor sie durch ihre Romane und Erzählungen über die tragikomischen Wechselfälle des Lebens berühmt wurde. Sie veröffentlichte 1990 ihre erste Kurzgeschichtensammlung Gebrochene Herzen oder Mein erster bis elfter Mord in einem eigens von ihren Freunden für sie gegründeten Verlag – 1991 landete sie mit Die Putzfraueninsel ihren ersten Bestseller. Die Verfilmung des Romans durch Peter Timm wurde preisgekrönt. Milena Moser schreibt regelmäßig Kolumnen für die Schweizer Familie und betreibt zusammen mit Sibylle Berg und Anne Wieser eine Schreibschule.

Wünsche Euch jetzt schon viel Spaß mit Nevada, Ted, Marie und Poppy!
Susanne

20 Februar 2012

°°°natürlich alles selbst gemacht°°°

Durch Blogg Dein Buch habe ich heute zum ersten Mal die Gelegenheit, eine Buchrezension zu schreiben! (Huch...aufregend!). Bekommen habe ich auf Wunsch das Buch "Joghurt, Quark und Käse - natürlich selbst gemacht" von Cosima Bellersen Quirini. Das 149-Seiten starke Buch ist im Ulmer-Verlag erschienen, kostet 14,90 Euro und kann hier bestellt werden.



Schön beim ersten Aufblättern des Buches fällt mir positiv auf, dass es tatsächlich ein Buch ist, das zum Gebrauch gedacht ist. Die Umschlagseite ist als Aufklappseite aufgebaut, auf der dann in 14 Schritten die Herstellung von Käse kurz und bündig dargestellt ist. Das motiviert mich schon, es bald einmal auszuprobieren und das Motto des Buches "Jeder kann käsen!" in die Tat umzusetzen.

Bevor es ans "Eingemachte" geht oder besser an die Quark-Joghurt-Käseherstellung, wird anfangs auf übersichtliche Art und Weise beschrieben, wer den Käse erfunden hat, welche Milchsorten es überhaupt gibt, für was welche Milchsorte geeignet ist und noch viel mehr Wissenswertes rund um das flüssige Weiß.

Jetzt endlich kann frau in die "Milchküche" eintreten. So wird das zweite Kapitel des Buches betitelt, in dem die Herstellung von Dickmilch, Joghurt, Kefir, Ayran und Lassi beschrieben ist. Neben den Rezepten und Herstellungstipps informiert die Autorin auch noch über die medizinische Wirkung von Naturjoghurt! Wer hätte das geahnt!

Über 20 (!) verschiedene Butterrezepte werden im folgenden Kapitel "Rahmküche" vorgestellt. Das hat mich erstaunt....kannte ich bisher nur Salzbutter und Kräuterbutter. Aber Champagner-Butter? Das werde ich sicher bald mal ausprobieren und mir zum Sonntagsfrühstück mit Croissant gönnen!
Die Herstellung von Sauerrahm, Crème fraîche und Mascarpone wird in der "Rahmküche" ebenfalls erläutert.

Und jetzt kommt auf über 90 Seiten der Hauptteil des Buches: die "Käseküche". Unzählige schöne Fotos und zahlreiche Tipps (mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen) lassen einen schon fast das Wasser im Mund zusammenlaufen. Süßer Rührkäse, Ziegenweichkäse, Harzer Kümmelkäse, Bärlauchkäse...mmmhhh.

Das Schlusskapitel hilft in allen Notlagen, wie etwa: zu salziger Geschmack, fauliger Geruch des Käses oder eine nicht eindickende Milch.


Kurzum: das Buch liefert nicht nur unzählige "handfeste" Gründe und Anleitungen für die eigene Herstellung von Milchprodukten, sondern regt auf sinnliche Art dazu an, die Schöpfkelle zu schwingen und die Fertigkäse in der Kühltheke im Supermarkt links liegen zu lassen!

Etwas unschön finde ich den Werbeblock auf den letzten 4 Seiten des Buches. Das hätte nicht sein müssen!

Zur Autorin Cosima Bellersen Quirini
Die Autorin ist in Freiburg/Breisgau geboren und in Singen/Hegau aufgewachsen. Seit 1987 lebt die Mutter von mehreren Kindern in Celle bei Hannover und ist dort als Belletristikautorin und Dozentin für diverse Workshops zum Thema Selbermachen tätig.
Die Leidenschaft des Selbermachens hat sie früh für sich entdeckt – bereits seit über 30 Jahren beschäftigt sie sich mit der Herstellung von Naturkosmetik und natürlichen Heil- und Lebensmitteln. Beim Experimentieren und Optimieren findet sie immer wieder neue Rezepte und Möglichkeiten.

Ich mach mich jetzt bald mal an meinen ersten Käse!!

Susanne

20 April 2010

Champagner-Laune







Jeder Tag ein Grund zum Feiern!


Das meinte auch Lily Bollinger:


"Ich trinke Champagner,
wenn ich froh bin,
und wenn ich traurig bin.

Manchmal trinke ich davon, wenn ich allein bin;

und wenn ich Gesellschaft habe, dann darf er nicht fehlen.

Wenn ich keinen Hunger habe, mache ich mir mit ihm Appetit,

und wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn mir schmecken.

Sonst aber rühre ich ihn nicht an,

außer wenn ic
h Durst habe."


Ich wünsche Euch 1001 Gelegenheiten zum Genießen

16 März 2010

Tanzt!


Tanzt!
Ich sage Euch: tanzt!
Aber tanzt vor allem aus der Reihe!!




Dieses Zitat hab ich gestern in "meinem" Tanzstudio beim Training gefunden! Find ich einfach klasse!

Dann mal allseits viel Vergnügen beim Aus-der-Reihe-Tanzen


Susanne